Hoffnungszeichen

Es ist eher schwierig, in dieser Zeit zu zeichnen, zu schreiben, was Hoffnung oder Zuversicht beinhaltet. Das heisst nicht, dass es diese nicht gibt – es sind ja eher spontane Begegnungen, aber eben: was redet man da mit Maske ausser Fragen nach dem Befinden… Im Haus ist es still geworden. Immerhin gibt es noch das Telefon mit Angehörigen und Freunden. Schön ist auch, dass wir zwar Besuche nicht mehr im Restaurant empfangen können, dass man jedoch Essen in die Wohnung serviert bekommt.

So gesehen, fehlt einem nichts – anderseits tut man auch nicht viel Gescheites. Das Beste ist noch das Lesen neben der Arbeit mit Räumen, Ordnen.  Gesellschaftliches Zusammensein muss ja verschoben werden – mit eineinhalb Meter Abstand ist kaum Geselligkeit möglich.

Mich hat beeindruckt, dass mein jüngerer Bruder aus St. Gallen mitgemacht hat an der Coronabibel der Stiftsbibliothek. Wahrscheinlich kennen Sie das Projekt: es geht darum, dass Freiwillige einen Bibeltext handschriftlich und eventuell illustriert abschreiben bzw. darstellen. Es sind offenbar schon über 1000 Beiträge entstanden. Wenn sich jemand interessiert, die Adresse wäre: coronabibel.ch
M.-T. von Tscharner

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