Corona-Virus: Ein Licht der Solidarität/ Ökumenische Aktionen

Wir schliessen uns wie weitere Pfarreien einer Idee der reformierten Kirche Uster an und laden alle ein, täglich um 20 Uhr eine brennende Kerze in ein gut sichtbares Fenster zu stellen und sich in einem Moment der Stille und mit einem Vaterunser mit allen zu verbinden, die erkrankt oder in Sorge sind.

Zudem lancierten die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche der Schweiz ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung: Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.
Gemeinsam die Glocken läuten: An Gründonnerstag sollen zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der beiden Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.
Lesen Sie hier die gesamte Mitteilung der Schweizer Bischofskonferenz zur Aktion Gemeinsam beten und Kerzen anzünden sowie zur Aktion Gemeinsam die Glocken läuten

Hier ein Beispiel für ein geeignetes Fürbittgebet in der gegenwärtigen Zeit:

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte
(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz


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